Goldimplantation
Röntgenbild des Kniegelenks eines Hundes. Dem Hund wurde chirurgisch ein künstliches Kreuzband eingesetzt und gleichzeitig wurde eine Goldimplantation durchgeführt.
Goldimplantation

Goldimplantation ist ein therapeutisches Verfahren, das vor ca. 15 Jahren zur Behandlung von mehreren Gelenkerkrankungen bei Hund und Pferd erarbeitet worden sind. Dazu gehören in der erster Linie die Hüftgelenksdysplasie und andere Arthrosen von Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Schulter und Ellenbogen. Auch eine Arthrose der Wirbelsäule, meistens im Lendenwirbelsäulenbereich, s.g. Spondylöse, kann damit therapiert werden.
Im Einzelnen sieht das Verfahren folgendermaßen aus. Zuerst bekommt der Hund eine Injektion eines starken Beruhigungsmittels. Danach wird die Haut an der betroffenen Stelle vorbereitet und desinfiziert. Es wird eine relativ dicke Injektionskanüle nah zum betroffenen Gelenk injiziert, anschließend wird ein kleines (ca. 1 x 2 mm ) Goldstückchen durch die Nadel reingeschoben. Man wiederholt diese Prozedur nach und nach, so dass im Durchschnitt 8 bis 15 Goldstücke an jedem behandelten Gelenk gebracht werden. Anschließend wird die Haut noch mal desinfiziert und der Hund bekommt eine Arznei zum Aufwachen.